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02.08.2021

Seit knapp drei Monaten schwingen Jürgen Brandt, Jens Ahlers und Holger Meyer das Zepter beim Bremer Fußball-Bezirksligisten SC Borgfeld. Nach dem Abgang von Ex-Trainer Thomas Altmaier drehten die drei neuen und gleichberechtigt verantwortlichen Trainer an verschiedenen Stellschrauben und führten das Team auf Tabellenplatz drei – im Spitzenspiel am Sonntag bei BSC Hastedt geht es um wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. 

VON CHRISTIAN MARKWORT

Bei ihrer Vorstellung im Januar setzten Jürgen Brandt, Jens Ahlers und Holger Meyer sich und ihrer neuen Mannschaft ein ehrgeiziges Ziel: „Aufstieg“, lautete die Vorgabe der drei neuen Trainer des Bremer Fußball-Bezirksligisten SC Borgfeld. „Wir haben momentan doch eine sehr gute Ausgangsposition“, präzisierte Jens Ahlers damals, „warum also sollten wir kleine Brötchen backen?“ 

Um ihr hoch gestecktes Ziel zu erreichen, wollten sie zum einen auf dem Fundament aufbauen, das ihnen ihr Vorgänger Thomas Altmaier hinterlassen hatte, möchten der Mannschaft aber gleichzeitig ihre eigene Note aufdrücken. „Wir haben unsere Philosophie gemeinsam entwickelt“, erklärt Brandt, „jetzt gilt es, die Spieler mitzunehmen auf unserem Weg.“

Vorhaben scheint zu gelingen

Bislang scheint dieses Vorhaben zu gelingen. Mit zumeist konstant guten Leistungen eroberten die Spieler um Kapitän Christian Ulm mittlerweile den dritten Tabellenplatz und dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, mindestens den zweiten Platz – der zum Aufstieg in die Landesliga berechtigt – zu ergattern. Zählte unter Altmaier zeitweise das Unkonstante als einzige Konstante, scheinen die Wümme-Kicker unter dem neuen Trainer-Dreigestirn endgültig in die Erfolgsspur zurückgefunden zu haben. „Wir wollen unsere Offensiv-Power besser ins Spiel bringen“, sagt Jens Ahlers, „dafür setzen wir jeden Spieler auf seiner stärksten Position ein.“

Lag die Trainingsbeteiligung unter dem Ex-Coach oftmals unterhalb der erforderlichen Norm, um erfolgreich Fußball zu spielen, drängen die Borgfelder Spieler nun mit aller Macht auf den Trainingsplatz – und damit vehement in die Mannschaft. „Alle wollen in die erste Elf“, freuen sich die Trainer über das Engagement, „jeder präsentiert sich mit all seinen Stärken und macht es uns damit sehr schwer, auf den einen oder anderen zu verzichten.“ Es gebe eben nur elf Plätze in der Startformation, „verdient hätten es alle“, betonten die Trainer, die über die Auswahl selbstverständlich alles andere als unglücklich sind.

Vor allem der Spaß-Faktor beim Training sowie der Zusammenhalt innerhalb der Truppe bilde die Grundlage des Erfolgs. „Wir reden sehr viel mit einzelnen Spielern“, macht Ahlers deutlich. Dadurch bekomme jeder das Gefühl, wirklich ernst genommen zu werden. „Das motiviert sie zusätzlich“, glauben die Trainer an die positive Wirkung ihrer positiven Worte. Natürlich würde auch Kritik geübt, „aber immer konstruktiv“, versichern die Coaches. Hätten unter dem ehemaligen Trainer noch einige Spieler beklagt, dass dieser zu wenig mit ihnen über Veränderungen gesprochen habe, erhielten die Verantwortlichen nun von allen Seiten Lob. „Sie machen das hervorragend“, so etwa Vereinsvorsitzender Hajo Hilken – der sich den Aufstieg ebenfalls wünscht. „Es wäre ein toller Erfolg für das gesamte Team.“ 

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 8 Datum: 28.03.2014

 
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