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02.08.2021

Julian Brandt für EM nominiert
Bundestrainer Joachim Löw hat 27 Spieler für seinen vorläufigen Kader für die Europameisterschaft in Frankreich nominiert. Auch Julian Brandt von Bayer 04 Leverkusen ist dabei. Der gebürtige Bremer hat seine Fußballkarriere beim SC Borgfeld begonnen.

Wir haben mit seinem ersten Trainer Fred Wirth gesprochen.

Radio Bremen: Herr Wirth, waren Sie über die Nominierung von Julian Brandt für die Europameisterschaft überrascht?
Fred Wirth: Ich bin mehr als überrascht. Im Stillen habe ich zwar schon im letzten Jahr damit gerechnet, dass er für die Nationalmannschaft nominiert wird, aber das es jetzt passiert ist, darüber freue ich mich natürlich sehr. Wir alle in Bremen können sehr stolz auf Julian sein, dass er es geschafft hat und von so einem kleinen Verein, wie dem SC Borgfeld kommt.

Radio Bremen: Lassen sie uns mal über die Anfänge von Julian Brandt sprechen. Mit fünf Jahren kam er zum SC Borgfeld. Haben Sie gleich gemerkt, dass Sie es mit einem richtigen Talent zu tun haben?
Fred Wirth: Natürlich nicht sofort, aber nach den ersten Monaten konnte man sein Talent schon erkennen. Neben seinen fußballerischen Fähigkeiten zeichnete ihn aus, dass er mit sehr viel Herz Fußball spielte. Auch stellte er sich immer in den Dienst der Mannschaft.

Radio Bremen: Wenn man Julian Brandt in Interviews sieht, merkt man, dass er ein sehr bodenständiger Typ ist. Welche Erinnerungen haben Sie an ihn?
Fred Wirth: Ich habe zu ihm immer ein sehr herzliches Verhältnis gehabt. Er war ein sehr netter und liebenswürdiger Mensch und daran hat sich bis heute, glaube ich, nichts geändert.

Radio Bremen: Was konnten Sie ihn in seinen jungen Fußballjahren mitgeben?
Fred Wirth: Wir haben immer großen Wert auf die Kameradschaft gelegt, und das hat ihn bestimmt geprägt. Er passte sehr gut in die damalige Mannschaft und hat dort viele Freunde gefunden, die immer noch ganz eng mit ihm verbunden sind.

Radio Bremen: Was bedeutet seine Nominierung für den SC Borgfeld?
Fred Wirth: Das ist ein riesiges Ding. Ich kann es gar nicht beschreiben. Wir gönnen ihm das und gratulieren natürlich aus ganzem Herzen.

© Radio Bremen Das Interview führt Malte Döbert veröffentlich am 18. Mai 2016

 
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