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01.12.2020
SC Borgfeld will auf mehreren Ebenen mit Bremer Sportmedizinern zusammenarbeiten

Von Christian Markwort

Das Osnabrücker Klinikunternehmen Paracelsus hat zum Herbst in Bremen ein neues Sportmedizinzentrum eröffnet. Die Angebote in Turm 3 des Weserstadions stehen aber nicht nur Sportlerinnen und Sportlern des SV Werder Bremen zur Verfügung – auch der SC Borgfeld kooperiert in den Bereichen Rehabilitation, Behandlung und Prävention mit dem Unternehmen.

„Die Kooperation ist eine exklusive Vereinbarung für unsere Mitglieder“, führt Thomas Kaessler, Erster Vorsitzender des Vereins am Wümmedeich aus, „und richtet sich innerhalb des SC Borgfeld in erster Linie natürlich an verletzte Spielerinnen und Spieler, zum anderen aber im Hinblick auf Prävention auch an unsere Trainer, die hier hoffentlich viel Wissen vermittelt bekommen und sich und ihr Training entwickeln können.“

Die Klinik in der Vahr sowie das sportmedizinische Zentrum im Weserstadion betreuen den Fußballverein sowie seine Spielerinnen und Spieler bei allen sportmedizinischen Fragen. „Wir sind schon seit Monaten in Gesprächen mit Vereinsverantwortlichen unterschiedlicher Sportarten, darunter auch der SC Borgfeld“, sagt Melanie Stade von der Managementleitung für Sportmedizin und Prävention an der Paracelsus-Klinik. „Unser Ziel ist es, den SC Borgfeld, der zu den leistungsstärksten Vereinen in Bremen gehört, mit optimaler sportmedizinischer Versorgung zu unterstützen.“ Die Kooperation würde den Mitgliedern helfen, ihre Leistung aufrechtzuerhalten und auszubauen.

Thomas Kaessler freut sich über die Wertschätzung, die durch die Kooperation ersichtlich würde: „Wir wurden als einer der leistungs- und mitgliederstärksten Fußballvereine in Bremen angesprochen“, blickt der Vereinsvorsitzende auf die Anfänge zurück. „Wir erwarten uns von der Kooperation zum einen eine exklusive und exzellente sportmedizinische Betreuung unserer Sportlerinnen und Sportler und damit einen weiteren Baustein zu bestmöglichen Rahmenbedingungen, die wir unseren Sportlern bieten wollen.“
Leistung steigern

Darüber hinaus sei auch eine Zusammenarbeit im Bereich der Sportprävention und Ernährungsberatung vorgesehen, sagt Kaessler, „die uns befähigen wird, das Leistungsniveau unserer Spielerinnen und Spieler, insbesondere im Leistungsbereich, zu steigern.“ Im medizinischen Sinne gut versorgt zu sein, sei Kaesslers Ansicht nach „nicht nur entscheidend für den sportlichen Erfolg. Eine optimale medizinische Betreuung hilft jedem Sportler, langfristig gesund und in vielen Belangen leistungsfähig zu bleiben“. Zudem freue sich Kaessler, „dass sich die Paracelsus-Klinik bewusst für diese Kooperation entschieden hat. Für den SC Borgfeld bietet die Kooperation eine Möglichkeit, auch im medizinischen Sektor einen großen Sprung zu machen. „Als Vorstand verfolgen wir das Ziel“, so Kaessler, „den SC Borgfeld in allen Bereichen  so exzellent aufzustellen, dass bei uns Leistungs- und Breitenfußball auf höchstem Niveau und mit besten Rahmenbedingungen möglich ist.“ Mit dieser Kooperation mache der Verein „einen Riesenschritt nach vorne, der uns voranbringen wird“, betont der Vereinsboss.

Die Kooperation zwischen der Paracelsus-Klinik und dem SC Borgfeld geht somit über die rein medizinische Zusammenarbeit hinaus. „Wir wollen Aktive nicht nur sportlich  bei der Prävention und dem Überwinden von Verletzungen unterstützen“, sagt Dr. Alberto Schek, Chefarzt Sportmedizin und Prävention, „die Sensibilisierung für eine gesunde und vor allem aktive Lebensweise ist uns genauso wichtig“. Gemeinsam mit dem SC Borgfeld entwickeln die Sportmediziner redaktionelle Inhalte, geben Tipps und veranstalten auch Seminare, um beispielsweise auf Volkskrankheiten oder vermeidbare Verletzungen aufmerksam zu machen. „Als Chefarzt der Sportmedizin und Prävention werde ich primär am Standort im Weserstadion klinisch tätig sein“, teilt Schek mit. Zusammen mit Melanie Stade könne er „Schwerpunkte sowohl in der Medizin als auch in der Rehabilitation und Prävention auf betrieblicher Ebene bündeln“.
Neue Räume im Weserstadion

Aktuell finden Gespräche und Behandlungen in der Vahr statt. Ab Ende dieses Monats sollen Patienten dann im neu gebauten medizinischen Zentrum im Turm 3 des Weserstadions in der Pauliner Marsch versorgt werden. Auf rund 500 Quadratmetern Fläche sollen sie dort eine interdisziplinäre Versorgung erhalten. Neben dem Wartezimmer mit Stadionblick steht dem Mediziner-Team auch ein eigenes MRT für eine schnelle Bildgebung sowie gezielte Diagnostik zur Verfügung. Nach Unternehmensangaben arbeiten mehrere Orthopäden in der Hansestadt mit der Paracelsus-Klinik zusammen. Neben der Orthopädie reichen die Schwerpunkte von der Neurochirurgie über die Neurologie und Schmerzmedizin bis zur neu etablierten Sportmedizin. Die integrativen Fachabteilungen der Klinik gewährleisteten die optimale Verknüpfung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme-Zeitung Seite: 2 Datum: 27.10.2020

 
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