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20.05.2018

SV Grohn lässt es gegen den SC Borgfeld richtig krachen

Die abstiegsbedrohten "Husaren" fertigen den Landesliga-Tabellenführer mit 5:2 ab

13.05.18 von Olaf Schnell

"Ich habe das vorher im Gefühl gehabt, dass es ein schwieriges Spiel wird und dass wir heute fällig sind", meinte Borgfelds Trainer Ugur Biricik nach dem verlorenen Gastspiel gegen den abstiegsgefährdeten SV Grohn in der Fußball-Landesliga. Beim Seitenwechsel stand es noch 1:1, doch nach 90 Minuten schlichen die Borgfelder mit einer 2:5-Packung vom Platz. Kräftig gejubelt wurde aber auf der anderen Seite über drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Gegen stark ersatzgeschwächte "Husaren" ging der Spitzenreiter erwartungsgemäß mit 1:0 in Führung. Der SCB-Goalgetter Christopher Taylor ließ, nach einem feinen Pass in die Tiefe von David Lange, in der 14. Minute Grohns starken Schlussmann Florian Samorski keine Abwehrchance. Sieben Minuten später stand es dann schon fast 2:0 für die Gäste, weil die Mannen um Trainer Torben Reiß sich erst einmal nach dem frühen Rückstand berappeln mussten. So hätte fast der Borgfelder Björn Nennecke von einer Grohner Unkonzentriertheit profitiert.

Doch allmählich kamen die Nordbremer auf Touren. Nach sehenswerter Vorarbeit von Ali Atris konnte Benjamin Samorski in der 26. Minute das 1:1 markieren. Nach dem Seitenwechsel verloren die Schützlinge von Ugur Biricik dann überraschend immer mehr den Faden, nachdem Benjamin Samorski die Borgfelder gleich zweimal schockte. In der 59. und 68. Minute konnte er jeweils per Konter den machtlosen FCB-Schlussmann Simon von Hallen überwinden. Nach dem 1:3-Rückstand brachte Christopher Taylor den Gast zwar per unhaltbaren Foulelfmeter in der 80. Minute zum 2:3 noch einmal heran, doch in der spannenden Schlussphase hatte der abstiegsgefährdete Gastgeber letztlich das bessere Ende für sich. Der eingewechselte Kerim Kerimov markierte nach einer zweimonatigen Verletzungspause das 4:2 (90.) und Ali Atris (90+2) traf letztlich, nach tollem Zuspiel von Matthias Günter und Benjamin Samorski, zum 5:2 ins Borgfelder Tor – und brachte so die Grohner Fans mächtig in Stimmung. "Aufgrund unseren kleines Kaders war das eine ganz starke Teamleistung. Da sieht man, was im Fußball alles möglich ist. Mein Bruder hat natürlich auch richtig stark gespielt", meinte Grohns Schlussmann Florian Samorski, der in der 67. Minute vor allem beim Kopfball von Nicolas Soller stark reagierte.

 
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