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16.12.2018

Die Sorgen des SC Borgfeld werden größer

Ersatzgeschwächter Bremen-Ligist unterliegt dem Habenhauser FV auf eigenem Platz klar mit 2:6

von Christian Markwort 02.12.2018

Zum Auftakt der Rückrunde in der Bremen-Liga haben sich der SC Borgfeld und der Habenhauser FV im Duell zweier abstiegsbedrohter Teams lediglich in der Schlussphase ein Spiel auf Augenhöhe geliefert. Da die stark ersatzgeschwächten Wümme-Kicker zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits mit 0:5 in Rückstand lagen, haben sich die Sorgen der Borgfelder nach der letztlich auch in dieser Höhe verdienten 2:6 (0:4)-Heimniederlage deutlich vergrößert.

"Wir haben heute Gegentore kassiert", resümierte ein tief enttäuschter SCB-Trainer Ugur Biricik, "wie sie sich normalerweise nur ein Absteiger fängt." Die Gäste begannen furios und legten mit einem Doppelschlag von Markus Zimmermann (6./15.) bereits frühzeitig den Grundstein zum Erfolg. "Wir haben beinahe nahtlos an die gute Leistung aus der Vorwoche anknüpfen können", freute sich hingegen HFV-Coach Wilco Freund, "und deshalb auch mehr als verdient gewonnen."

Während sich die Gastgeber von dem frühen Rückstand nur schwer erholten, präsentierte sich die Freund-Elf wie aus einem Guss und kam noch vor der Halbzeit zu zwei weiteren Treffern. "Weil wir uns wieder einmal defensiv zu unreif verhalten haben", haderte Ugur Biricik. Zunächst gelang Gäste-Mittelstürmer Luka Dominik Mauritz das 3:0 (20.), anschließend narrte Philipp Schiller die halbe Borgfelder Abwehr und schob locker zum 0:4 aus Sicht der Hausherren ein (28.).

Biricik musste mit Thulfakkar Al-Maliki und Bastian Stoermer zwei A-Jugendliche einsetzen, dazu fielen unmittelbar vor Spielbeginn mit Doughan Cigdem und Ahmet Derin auch noch zwei weitere Stammkräfte aus. "Das kannst du einfach nicht kompensieren", so Biricik, der sich dennoch über den Auftritt seiner Mannschaft ärgerte. "Wir haben uns defensiv viel zu leichtfertig verhalten", erläuterte er, "und wieder nach individuellen Fehlern dumme Gegentore gefangen."

So fiel beispielsweise "der Genickbrecher" (Biricik) unmittelbar nach Wiederbeginn, als HFV-Akteur Schiller einen komplett missratenen Rückpass von Borgfelds Nick Soller erlief und die Kugel am machtlosen Simon von Hallen vorbei ins leere Borgfelder Gehäuse bugsierte (47.). "Dummerweise haben wir danach die Zügel schleifen lassen", ärgerte sich Wilco Freund trotz des fulminanten Erfolgs, "sodass wir uns nach dem zweiten Borgfelder Tor tatsächlich einige Sorgen um den Sieg machen mussten."

Zunächst hatte mit Borgfelds Noah Meixner ein Spieler der zweiten Mannschaft zum Anschluss getroffen (50.), nur wenig später gelang Borgfelds Stürmer Christian Ulm per berechtigtem Elfmeter sogar noch das 2:5 (60.). "Die zweite Hälfte war wieder ganz passabel", konstatierte Biricik, "da hat sich die Mannschaft zumindest etwas gegen die drohende Niederlage gewehrt." Sein Gegenüber freute sich über eine "insgesamt sehr souveräne Leistung, auf die wir aufbauen können, um nach der Winterpause noch einmal mit großer Motivation und viel Selbstbewusstsein in die Rückrunde zu starten." Beim SCB herrscht dagegen großer Unmut. Um nicht noch weiter in den Abstiegskampf hineinzurutschen, muss am kommenden Sonnabend bei Schlusslicht OSC Bremerhaven unbedingt ein Sieg her, wie Ugur Biricik betont: "Sonst wird es wirklich eng für uns."

 
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