Sie befinden sich hier: Spielbetrieb / Herren / 1. Herren / 1.Herren-Berichte / Böntgen sorgt für die nächste Party
Deutsch
English
Español
Svenska
Русский
12.11.2019

Borgfelds Fußballer ziehen nach einem 2:1-Erfolg in Arsten ins Pokal-Achtelfinale ein
Es läuft weiterhin extrem rund bei den Fußballern des SC Borgfeld. Nach dem viel beachteten 3:2-Punktspielsieg über den FC Oberneuland hat der Bremen-Ligist auch im Lotto-Pokal die nächste Hürde genommen. Allerdings war das 2:1 (0:1) beim klassentieferen Landesligisten TuS Komet Arsten ein ganz hartes Stück Arbeit für das Team von Trainer Ugur Biricik.

„Es war ein typisches Pokalspiel“, brachte es der Borgfelder Coach auf den Punkt, der bis zur letzten Sekunde um den Achtelfinaleinzug bangen musste. Schon in der ersten Halbzeit war klar zu erkennen, dass der Bremen-Ligist durchaus an seine Grenzen gehen musste. Zwar hatten die Gäste gut in die Partie gefunden und den tiefstehenden Gegner zunächst weit in die eigene Hälfte gedrängt. Doch im letzten Drittel fehlte der entscheidende Pass in den Sechzehner. „Komet hat sehr tief verteidigt und wir haben dann leider irgendwann den Faden verloren“, berichtete Biricik.

Der Gegner setzte nun vermehrt zu gefährlichen Kontern an, von denen einer in einem Foulspiel von Doguhan Cigdem endete. Den folgerichtigen Strafstoß verwandelte Justin Fronia in der 31. Minute zur Führung der Gastgeber. „Danach hatten wir sogar Glück, dass Arsten bei einem Pfostentreffer nicht auf 2:0 erhöht hat“, sagte Biricik, der sein Team in der Halbzeitpause noch einmal in die Spur brachte und mit zwei Wechseln für frischen Wind sorgte. Es dauerte dann auch nur zwei Minuten, ehe der Ausgleich geschafft war.

Nach einer frühen Balleroberung wurde David Lange im Sechzehner gelegt, Florian Meyer ließ dem gegnerischen Torwart beim zweiten Strafstoß der Partie keine Abwehrmöglichkeit (47.). Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem auch der Landesligist munter nach vorne spielte. „Das kam uns dann vielleicht auch entgegen, dass Arsten nicht mehr so tief hinten drin stand“, berichtete Biricik, der in der 73. Minute schließlich den entscheidenden Treffer bejubeln durfte. Björn Nennecke hatte im richtigen Moment auf den eingewechselten Jarno Böntgen durchgesteckt, der blieb cool und schob das Leder zum Borgfelder 2:1 ein (73.).

Danach wurde es hitzig. Beide Teams kämpften mit offenem Visier um den Sieg, Komet Arsten war weit davon entfernt, sich aufzugeben. Oguzhan Hoshaber und David Lange vergaben die Doppelchance zur endgültigen Entscheidung leichtfertig und leiteten eine spannende Schlussphase ein. Höhepunkt war dann die Gelb-Rote Karte von Arstens Steffan Wuttke nach einem Scharmützel in der Nähe der Borgfelder Ersatzbank. „Da war auch ich nicht ganz unbeteiligt“, zeigte sich Ugur Biricik hinterher durchaus selbstkritisch ob seiner hitzigen Reaktion, für die der Borgfelder Coach folgerichtig die Gelbe Karte sah. „Die erste Gelbe Karte als Trainer“, bekam Biricik die neue Regel, die ab dieser Saison gilt, zum ersten Mal am eigenen Leib zu spüren. Am Ende war die aber zu verschmerzen, denn die Borgfelder schafften den Achtelfinaleinzug, wo es jetzt am Sonnabend, 5. Oktober, zu Bezirksligist Tuspo Surheide geht.

SC Borgfeld: Rode; Wenzelis, Tietjen, Cigdem (46. Eichler), Kubin, Henningsson, Meyer, Hoshaber, Kahrs (46. Böntgen), Lange, Taylor (69. Nennecke)

Tore: 1:0 (31./Foulelfmeter), 1:1 Florian Meyer (47./Foulelfmeter), 1:2 Jarno Böntgen (73.)

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 10 Datum: 23.08.2019

Schwere Gehle-Verletzung schockt Biricik-Team

Der Einzug ins Achtelfinale des Bremer Lotto-Pokals sorgte kurzzeitig wieder für strahlende Gesichter bei Bremen-Ligist SC Borgfeld. Der Schock über das, was am Abend zuvor geschehen war, konnte dieser Erfolg jedoch nicht vergessen machen. Zu groß ist die Trauer über die schwere Verletzung, die sich Kenstar Gehle kurz vor Ende des Dienstagtrainings nach einem ganz normalen Zweikampf zugezogen hat. Der Stürmer zog sich einen komplizierten Sprunggelenksbruch zu und wird mindestens ein halbes Jahr ausfallen.

"Alle standen unter Schock", berichtet Ugur Biricik von dem unglückseligen Moment, den der Borgfelder Trainer – ebenso wie seine Spieler – wohl so schnell nicht aus dem Kopf kriegen wird: "Der Fuß war nicht mehr dort, wo er sein sollte", umschreibt es Biricik. Kenstar Gehle wurde umgehend ins Krankenhaus abtransportiert und noch am selben Abend operiert. Nun beginnt die lange Zeit der Rehabilitation. Der Borgfelder Trainer hofft darauf, dass er auf seinen hoch talentierten Stürmer vielleicht in der Rückrunde wieder zurückgreifen kann.

"Kenstar ist physisch eigentlich richtig stark und enorm ehrgeizig. Er wird ganz bestimmt zurückkommen", sagt Biricik über seinen gerade mal 19 Jahre alten Spieler, der trotz seines jungen Alters schon zu den Leistungsträgern im Team der Wümme-Kicker zählt.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 10 Datum: 23.08.2019

 
JavaScript ist nicht aktiviert!

Wir freuen uns über jedes neue Mitglied

Was wird zu einer Spielerlaubnis/Spielberechtigung benötigt:

Weitere Informationen