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17.11.2018

Die Trauben in der Fußball-Bundesliga Nord/Nordost hängen für die B-Junioren des SC Borgfeld weiter hoch: Trotz einer beherzten Leistung setzte es für die Elf von Coach Burak Bahar im Heimspiel gegen den Hamburger SV eine 0:3-Pleite – somit bleiben die Borgfelder auch nach dem zwölften Spieltag mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz. Dabei wäre im Duell mit dem HSV durchaus eine Überraschung möglich gewesen. „Die Leistung des Teams war über weite Strecken sehr gut, auch wenn oftmals der letzte Pass nach Ballgewinnen nicht ankam. Mit einer solchen Vorstellung hätten wir gegen andere Gegner punkten können“, bilanzierte Burak Bahar nach der Partie.

Der hatte seinem Team eine defensive Grundordnung mit auf den Weg gegeben, die Hausherren agierten aus einem kompakten 5-4-1-System und lauerten auf Konter. Doch obwohl die Mannschaft um Kapitän Ismail Altinsik diszipliniert agierte und zumeist resolut verteidigte, hatte der Aufsteiger gegen die individuell stark besetzten Gäste gerade in der ersten halben Stunde auch ein wenig Glück. Vor allem nach Ecken waren die Gäste brandgefährlich, scheiterten aber einmal per Kopf an der Querlatte (10.) und ein weiteres Mal am auf der Linie postierten Altinsik (17.). Da Borgfelds Tim Marschollek dazwischen noch ein weiteres Mal auf der Linie rettete, konnte das torlose Remis nach einer knappen halben Stunde aus Borgfelder Sicht durchaus als schmeichelhaft bezeichnet werden.

Nach einer weiteren Ecke war es dann aber doch soweit: Zwar wurde der Ball aus dem Strafraum geklärt, da stand aber Juhu Kilo, der einfach mal abzog. SCB-Keeper Timur Pazhigov sah den präzisen Schuss spät und hatte daher keinerlei Abwehrchance (28.). Doch erstaunlicherweise war dieser Gegentreffer keineswegs ein Schock für die tapferen Gastgeber, vielmehr erlebten diese bis zur Halbzeit ihre offensiv beste Phase. Nur zwei Minuten nach dem Rückstand zirkelte Leandro Almeida so einen aussichtsreichen Freistoß nur knapp am Gehäuse vorbei, wieder nur 120 Sekunden später gab es erneut eine aussichtsreiche Gelegenheit zum Ausgleich. Der fleißige Christopher Quast eroberte da den Ball und kam nach einem Doppelpass mit Tom Bechstein zum Abschluss. Allerdings scheiterte er mit seinem halbhohen Schuss am Hamburger Keeper. „Wenn wir da den Ausgleich machen, dann kann das Spiel ganz anders laufen. So bricht uns aber einmal mehr unsere Standardschwäche das Genick“, ärgerte sich Burak Bahar. Denn nach dem Seitenwechsel spielte sein Team zwar engagiert, ließ beim letzten oder vorletzten Zuspiel aber die nötige Präzision vermissen.

Stattdessen war es auf der anderen Seite erneut ein Standard, der für die Vorentscheidung sorgte. Nach einem Freistoß schalteten die Hausherren zu früh ab, sodass der bärenstarke HSV-Kapitän Emanuel Mirchev einnetzte (57.). Kurz vor Schluss fiel dann sogar noch das dritte Hamburger Tor, während der eingewechselte Kenan Inan mit einem Distanzschuss den Ehrentreffer verpasste.

SC Borgfeld: Pazhigov; Winter, Rajnisz, Marschollek, Griesenbeck, Dähne (72. Spies), Basar, Altinsik, Almeida (41. Westphal), Quast (65. Akpinar), Bechstein (53. Inan)

Zuschauer: 120

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 8 Datum: 05.11.2018

 
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