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16.12.2018

Der Eimsbütteler TV fertigt Borgfelds U 19 mit einem 4:0 ab
Für die Spitzengruppe reicht es einfach nicht. Der SC Borgfeld musste sich beim Eimsbütteler TV erneut einem der Favoriten in der Fußball-Regionalliga Nord der A-Junioren deutlich beugen. Borgfelds U19 unterlag verdient mit 0:4 (0:2). Burak Bahar, der die Mannschaft gemeinsam mit Jannik Brüggemann trainiert, war besonders mit dem Offensivspiel seiner Elf überhaupt nicht einverstanden: „Da hat gar nichts gepasst.“ Und damit meinte er vor allem das Pressen auf zweite Bälle, das nur selten klappte.

Kenstar Gehle verpasste kurz vor dem Rückstand dennoch die Riesengelegenheit, die Gäste in Führung zu bringen.  Ein Doppelschlag der Hamburger sorgte jedoch schnell für klare Verhältnisse, auch weil Jan Buchcik das Tor verpasste. So ging es mit 0:2 aus Borgfelder Sicht in die Pause, aus der die Bahar-Elf gut herauskam. „Endlich bekamen wir etwas Zugriff“, sagte Bahar, der aber ansonsten mangelnde Kommunikation ausgemacht hatte: „Dadurch sind wir eben nicht immer schnell in die Zweikämpfe gekommen, weil wir uns nicht geholfen haben.“ Trotzdem spielte sein Team jetzt besser nach vorne und war auch aggressiver im Spiel gegen den Ball.

Mitten in die stärkste Phase der Gäste hinein traf Eimsbüttel aber nach einem starken Schnittstellenball zum 3:0 – und dann direkt auch noch zum 4:0. Wieder per Doppelschlag, zweimal war Dominik Akyol erfolgreich. Von den „Wümme-Kickern“ kam bis auf zwei harmlose Fernschüsse nichts wirklich Gefährliches mehr aufs Tor der Hausherren, die ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht wurden.

Dazu häuften sich nun auch in der Borgfelder Defensive die Fehler. So vertändelte  Daniel Hefele vor dem 0:4 leichtsinnig den Ball. Tom Petter Rode im Kasten der Borgfelder blieb ohne Abwehrchance. Nach den deutlichen Niederlagen gegen den JFV Calenberger Land und Holstein Kiel mussten die „Wümme-Kicker“ somit die dritte Niederlage gegen einen der Favoriten der Liga hinnehmen. Und für Bahar steht fest: „Eimsbüttel ist nach Kiel die stärkste Mannschaft.“ Für ganz oben reicht es bei Borgfeld eben noch nicht, Bahar weiß das. Da die Borgfelder aber auch überwiegend mit dem jüngeren Jahrgang auflaufen, ist das wenig verwunderlich: „Die Jungs machen das schon gut.“

In den nächsten drei Wochen hat das Bahar-Team erst mal Pause, da die Partie gegen Holstein Kiel bereits ausgespielt wurde, ehe es dann Anfang November mit dem Spiel bei Abstiegskandidat Heider SV weitergeht. Da sollte es für die Borgfelder wieder mit einem Dreier klappen. In Gefahr, Richtung Abstiegszone zu rutschen,  gerät der SCB derzeit aber ohnehin nicht.

SC Borgfeld: Rode; Buchcik, Hefele, Dinkci (66. Elmali), Gehle, Böntgen, Friesen (59. Arizanov), Zlataric, Klüver (46. Mandurino), Maarouf, Al-Maliki (46. Choi)

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 6 Datum: 08.10.2018

 
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