Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen zum Kombimandat zusammengestellt.

Warum wird die Einzugsermächtigung durch ein Kombimandat ersetzt?

Das bisherige nationale Lastschriftverfahren wird mittelfristig durch das europäische SEPA-Lastschriftverfahren ersetzt. Um den Kunden den Übergang in dieses neue Verfahren zu erleichtern, haben die deutschen Bankenverbände das sogenannte Kombimandat entwickelt.

Für das Kombimandat sind Datum und Unterschrift zwingend erforderlich.

Ohne weiteren Aufwand für die Mitglieder kann mit dem Kombimandat die Umstellung auf das neue SEPA-Lastschriftverfahren durchgeführt werden. Natürlich wird der SC Borgfeld ihre Mitglieder darüber rechtzeitig informieren.

Was passiert, wenn ich das Kombimandat nicht zurücksende?

Um die Vorteile des Einzugsverfahrens auch für die Zukunft zu gewährleisten, benötigt der SC Borgfeld das unterschriebene Kombimandat.
Wenn das Kombimandat nicht nach 3 Monaten nach der Anmeldung dem Verein vorliegt, wird eine Gebühr von 10€ plus 3€ Rechnungsgebühr erhoben, pro Beitragserhebung.
Sollte das Kombimandat nicht nach 12 Monaten dem Verein vorliegen, wird eine Gebühr von 20€ plus 3€ Rechnungsgebühr erhoben, pro Beitragserhebung.
Das wurde vom Vorstand im Oktober 2015 beschlossen.

Kann ich das Kombimandat auch per Fax zurückschicken?

Bitte schicken Sie das unterschriebene Kombimandat per Post oder eingescannt an den Stellvertretenen Kassenwart.

Was ist ein Kombimandat?

Das Kombimandat beinhaltet sowohl die herkömmliche  Einzugsermächtigung als auch die Erteilung eines Mandats für das zukünftige SEPA-Lastschriftverfahren. Durch das Kombimandat ist eine automatische Umstellung des herkömmlichen Einzugsverfahrens auf das SEPA-Lastschriftverfahren möglich. Ein zusätzlicher Aufwand für das Mitglied / Kontoinhaber entfällt. Transparent und sicher: Vor dem ersten Einzug einer SEPA-Basislastschrift erhält jedes Mitglied / Kontoinhaber ein Schreiben oder eine Mail, in dem er über den Einzug und seine Mandatsreferenz informiert wird.

Was ist eine SEPA-Lastschrift?

Originaltext aus http://www.bundesbank.de/zahlungsverkehr/zahlungsverkehr_sepa.php#sepa2

Die SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit)

Aufgrund der unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen und verschiedenen nationalen Lastschriftverfahren hatte sich der European Payment Cuncil EPC) frühzeitig für die Entwicklung eines völlig neuen SEPA-Lastschriftverfahrens entschieden. Dies konnte allerdings erst implementiert werden, nachdem ein gemeinsamer Rechtsrahmen in der Europäischen Union entwickelt wurde. Mit der Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie in nationales Recht können Geldinstitute ab November 2009 die SEPA-Lastschrift anbieten.

Vorgesehen sind zwei Lastschriftverfahren: eine Basisvariante (SEPA Core Direct Debit) sowie ein Verfahren, das ausschließlich für den Verkehr mit Geschäftskunden vorgesehen ist (Firmenlastschrift oder SEPA Business to Business Direct Debit). Die Basisversion der SEPA-Lastschrift enthält vom deutschen Einzugsermächtigungslastschriftverfahren zahlreiche bekannte Elemente. Die Firmenlastschrift berücksichtigt die Bedürfnisse von Geschäftskunden und ist dem heutigen Abbuchungsverfahren ähnlich.

SEPA-Basislastschrift (SEPA Core Direct Debit)

Gemäß den Regelwerken für die SEPA-Basislastschrift müssen erstmalige Lastschriften fünf Tage vor Fälligkeit bei der Zahlstelle vorliegen, darauf folgende Zahlungen hingegen mindestens zwei Tage vor Fälligkeit. Die Vorlauffrist für einmalige Lastschriften beträgt ebenfalls fünf Tage. Eine SEPA-Basislastschrift kann innerhalb von acht Wochen nach Belastung an den Einreicher zurückgegeben werden, d.h. die entsprechende Kontobelastung rückgängig gemacht werden. Bei Vorliegen einer unautorisierten Lastschrift, d.h. einer unrechtmäßigen Kontobelastung, kann die Zahlung innerhalb von 13 Monaten nach der Kontobelastung zurückgegeben werden.

Die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften sind SEPA-Mandate. Diese umfassen sowohl die Zustimmung des Zahlungspflichtigen zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschrift an den Zahlungsempfänger als auch den Auftrag an die eigene Bank zwecks Einlösung und Kontobelastung der Zahlung.

Copyright : Der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main, Deutschland

Wann wird der SC Borgfeld das SEPA Verfahren einsetzen und was passiert bis dahin?

Das herkömmliche Lastschriftverfahren ist am 1. Februar 2014 beendet. Es werden die bestehenden herkömmlichen Einzugsermächtigungen nach und nach in SEPA-Lastschriftmandate umgewandelt.

Selbstverständlich werden Sie über die Umstellung rechtzeitig informiert.

Was ist IBAN und BIC?

IBAN steht für International Bank Account Number und ist eine standardisierte, internationale Bank-/Kontonummer für nationale und grenzüberschreitende Zahlungen. Sie besteht aus maximal 34 Stellen, die je nach Land unterschiedlich genutzt werden können. Lediglich die ersten vier Stellen sind fest definiert.

In Deutschland wird die IBAN mit 22 Stellen dargestellt: An den ersten zwei Stellen wird das Länderkennzeichen abgebildet (DE für Deutschland). Eine zweistellige Prüfziffer dient zur Kontrolle der Kontonummer und Bankverbindung vor Ausführung der Zahlung. Anschließend folgt die achtstellige Bankleitzahl des Kontoinhabers (hier 370 400 44) sowie von hinten aufgefüllt die Kontonummer, welche je nach Geldinstitut bis zu zehn Stellen umfasst.

BIC steht für Business Identifier Code und ist die internationale Bankleitzahl eines Geldinstituts. Der BIC besteht aus maximal elf Stellen und wird oft auch als SWIFT-Code bezeichnet.

Die ersten vier Stellen entsprechen der Bankbezeichnung, sind alphanumerisch und können frei gewählt werden (z.B. MARK für die Deutsche Bundesbank). Darauf folgt die Länderkennung, welche dem ISO-Code des jeweiligen Landes entspricht. Sie besteht aus zwei Stellen (z.B. DE für Deutschland). Anschließend folgt eine zweistellige Orts-/Regions-angabe (z.B. FF für Frankfurt am Main). Die letzten drei Stellen können für Filialbezeichnungen genutzt werden (hier XXX als Platzhalter) und sind frei wählbar. Sie können jedoch auch frei bleiben. Das offizielle BIC-Directory steht auf der der Internetseite von SWIFT zur Verfügung.

Copyright : Der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main, Deutschland

Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer des SC Borgfeld ?

Originaltext aus http://www.bundesbank.de/zahlungsverkehr/zahlungsverkehr_sepa.php#sepa2

Das neue SEPA-Lastschriftverfahren („SEPA Direct Debit“), das zum 2. November 2009 innerhalb des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (SEPA - Single Euro Payments Area) eingeführt wurde, sieht im SEPA-Lastschriftmandat ein verpflichtendes Merkmal zur kontounabhängigen und eindeutigen Kennzeichnung des Lastschriftgläubigers (Creditor Identifier/ CI, im Folgenden: Gläubiger-Identifikationsnummer oder Gläubiger-ID) vor.

Gemeinsam mit der vom Lastschriftgläubiger vergebenen Mandatsreferenznummer wird die Gläubiger-Identifikationsnummer von der Kreditwirtschaft über die gesamte Zahlungsprozesskette hinweg bis zum Zahlungspflichtigen im SEPA-Datensatz weitergeleitet. Die Mandatsreferenznummer ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer eine eindeutige Identifizierbarkeit eines Mandats, so dass der Schuldner bei Vorlage einer SEPA-Lastschrift eine Prüfung des wirksamen Bestehens des Mandats vornehmen bzw. die Zahlstelle ihm gegebenenfalls eine solche Leistung optional anbieten kann.

In den meisten europäischen Ländern wird in den bestehenden Lastschriftverfahren bereits ein nationales Identifikationsmerkmal des Lastschriftgläubigers verwendet, das von den Zahlungssystembetreibern oder in einigen Fällen auch von der Zentralbank (Belgien, Frankreich) verwaltet wird. Ein solches Merkmal besteht im deutschen Lastschriftverfahren bisher nicht. Für das SEPA-Lastschriftverfahren ist es daher neu einzuführen. Für Deutschland übernimmt die Deutsche Bundesbank die Ausgabe der Gläubiger-Identifikationsnummer in Abstimmung mit dem Zentralen Kreditausschuss (ZKA).

Der Aufbau der Gläubiger-Identifikationsnummer ist SEPA-weit einheitlich. Sie setzt sich zusammen aus dem jeweiligen ISO-Ländercode, einer zweistelligen Prüfziffer, der Geschäftsbereichskennung (Creditor Business Code) und einem nationalen Identifikationsmerkmal, das in der Länge variieren kann, jedoch maximal 28 Stellen aufweisen darf. Die Länge der Gläubiger-Identifikationsnummer variiert somit von Land zu Land; sie weist aber höchstens 35 Stellen auf.

Copyright : Der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main, Deutschland

Die Gläubiger-Identifikationsnummer für Deutschland ist genau 18 Stellen lang und wie folgt aufgebaut:

Was ist die Mandatsreferenz?

Jedes Mandat erhält vom SC Borgfeld eine Referenznummer, um es eindeutig zu kennzeichnen. Die Mandatsreferenz ist Pflichtbestandteil eines SEPA-Mandats und wird vom SC Borgfeld vergeben.

Bei einer Belastung erkennt das Mitglied durch diese Referenznummer, dass es sich um das von ihm erteilte Mandat handelt. Die Mandatreferenznummer zusammen mit der Gläubiger-Identifikationsnummer dient den Banken, die Mandate eindeutig zu identifizieren und zu prüfen.

 
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Was wird zu einer Spielerlaubnis/Spielberechtigung benötigt:

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