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13.12.2017

Borgfeld dreht Spitzenspiel

4:2-Auswärtssieg bei SFL Bremerhaven

Solche Spiele lassen die Herzen der Fußballfans einfach schneller schlagen: Im Spitzenspiel der Landesliga Bremen zwischen Gastgeber SFL Bremerhaven und dem SC Borgfeld kamen die geschätzt 250 Zuschauer voll auf ihre Kosten, allerdings sehr zum Leidwesen von SFL-Coach Marcus Klame: „Wir müssen in der ersten Hälfte den Deckel drauf machen“, bilanzierte der Coach enttäuscht, „wenn Du aus acht Riesenchancen am Ende nur zwei mickrige Tore machst, darfst du dich nicht wundern, wenn Du das Spiel verlierst.“ Während es sein Team geradezu „meisterhaft“ verstanden habe, mehrfach die Vorentscheidung zu verpassen, „waren die Borgfelder einfach effektiver und haben auch verdient gewonnen“, gratulierte Klame seinem Gegenüber Ugur Biricik.

Dieser wusste zunächst gar nicht, wie es zu dem Erfolg kommen konnte. „Es war ein klasse Spiel zweier Teams auf Augenhöhe“, erklärte Biricik, „besonders in der ersten Hälfte war es ein offener Schlagabtausch.“ Die Führung der Gäste hatte Torjäger Christopher Taylor besorgt (14.), der einen feinen Diagonalpass von Leon Kahrs verwerten konnte. „Leon hat ein prima Spiel gemacht“, lobte Biricik den Kicker, der eigentlich in der zweiten Mannschaft spielt und nur zum Einsatz kam, weil die Wümme-Kicker nahezu eine komplette Elf ersetzen mussten. Ein weiteres Lob sprach Biricik außerdem Florian Haar aus, der als gelernter Innenverteidiger auf der ungewohnten “Sechs“ spielen musste, „und seine Aufgabe exzellent erledigt hat“, wie Biricik betonte.

Nachdem die Gastgeber zunächst durch Simon Aulich (25.) und Maxim Bechthold (32.) das Spiel binnen weniger Minuten zu ihren Gunsten gedreht hatten, hätte Bremerhaven mehrmals den „Sack zumachen nmüssen“, wie Klame konstatierte. Allerdings scheiterten gleich zahlreiche Seestädter an Borgfelds Rico Sygo im Kasten oder an der eigenen Unzulänglichkeit in Sachen Chancenverwertung. „Solche unbegreiflichen Nachlässigkeiten im Angriff bezahlt eben oft die Abwehr“, sagte der SFL-Coach, „die Chancen musst du einfach besser nutzen.“

Kurz nach dem Wiederanpfiff nutzte dann Borgfelds Tormaschine Christopher Taylor seine nächste seiner eher wenigen Möglichkeiten zum Ausgleich (51.), ehe Innenverteidiger Nicholas Soller per Kopfball für die neuerliche Führung der Gäste sorgte (71.). Den Schlusspunkt unter eine ebenso attraktive wie faire Begegnung setzte dann erneut Taylor, der ein feines Solo durch die SFL-Defensive mit einem beherzten Schuss in die lange Ecke abschloss (84.). Dass Marc-Patrick Tietjen in der Nachspielzeit noch einen Foulelfmeter rechts am SFL-Tor vorbeischoss, ärgerte außer ihm auf Borgfelder Seite niemanden mehr – der unauffällige Referee Sebastian Berger pfiff direkt nach dem fulminanten Fehlschuss ein fulminantes Gipfeltreffen ab.

 
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