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Kontertor besiegelt die Niederlage Fußball-Bezirksliga Bremen: Happy End für den FC Huchting beim 3:2 gegen SC Borgfeld |
Von Reiner Tienken Borgfeld. Für den SC Borgfeld ging am zweiten Advent in der Fußball-Bezirksliga Bremen kein Licht auf. Der FC Huchting hatte nämlich im Rückspiel mit 3:2 (1:0) Toren das bessere Ende für sich. Ein Kontertor der Platzherren besiegelte in der Schlussphase die Niederlage der Mannschaft um Spielmacher Jens Ahlers. Die Befürchtungen, dass es nach drei Huchtinger Feldverweisen im Hinspiel auch in der Rückrunde böse zur Sache gehen würde, trafen nicht ein. "Es war ein faires Spiel", berichtete Gäste-Coach Thomas Altmaier. Borgfeld lieferte dem Gastgeber vom Anstoß weg einen offenen Schlagabtausch. "Wir sind vom Grunde her eigentlich gut angefangen", erlebte SCB-Trainer Thomas Altmaier zunächst einen Gast mit viel Engagement. Das Bild änderte sich nach der Führung des FC Huchting. Fayez Ramadan fand eine Lücke in der Borgfelder Verteidigung. "Durch das 1:0 haben wir den Faden verloren", übermittelte Altmaier. Der SC Borgfeld kämpfte sich nach dem Pausentee aber in die Partie zurück. Stefan Reiß leitete den Ausgleichstreffer klug ein. Benjamin Alberti versenkte den Ball nervenstark zum 1:1 (61.). Mitspieler Christof Blanke blieb über die volle Distanz blass. Der Gäste-Angreifer konnte sich nicht richtig in Szene setzen, wurde aber aus dem Mittelfeld heraus auch wenig gefüttert. Bei der abermaligen Huchtinger Führung passte die Zuordnung im Anschluss an einen Eckball nicht. Boris Markowski bugsierte den zunächst abgewehrten Ball zum 2:1 über die Torlinie (71.). Borgfeld benötigte gegenüber schon ein FCH-Selbsttor zum 2:2-Ausgleich. Jens Ahlers beförderte das Spielgerät scharf in den Strafraum. Der Rettungsversuch von Julian Geflitter ging voll nach hinten los (81.). Die Gäste forcierten danach ihre Offensivbemühungen, um noch alle drei Zähler einzusacken. Huchting nutzte letztlich den sich bietenden Raum per Konterattacke zum 3:2. Fayez Ramadan avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner (84.).
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 9 Datum: 05.12.2011
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Mit mentaler Stärke zum Erfolg Borgfeld gewinnt in Hasenbüren 2:1
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Borgfeld (cm). Mit einer Energieleistung in Hälfte zwei drehte der SC Borgfeld in der Fußball-Bezirksliga Bremen sein Auswärtsspiel beim TSV Hasenbüren und gewann am Ende mit 2:1 (0:1). "Wir brauchen scheinbar immer so einen Wachrüttler", berichtete SC-Trainer Thomas Altmaier anschließend. Von Beginn an taten sich die Rot-Weißen auf schmierigem Geläuf schwer. Zwar hatten sie mehr Ballbesitz und auch die eine oder andere Torchance - in Führung aber gingen die Gastgeber: Nach einer guten Gelegenheit von Frietjoff Persch erzielte Hasenbüren praktisch im direkten Gegenzug das 1:0 (20.). Es dauerte bis zur Pause, dass sich die Borgfelder von diesem Schock erholten. "Bei einigen lag es vor allem an der Einstellung", kritisierte Altmaier und brachte in der zweiten Halbzeit Stefan Reiß für den enttäuschenden Kevin Brempong. Mit diesem neuen Schwung bestritten die Borgfelder ihre Zweikämpfe nun energischer und ließen den Gastgebern nur wenig Platz zum Kombinieren. Auch im Spiel nach vorne kreierten Christian Ulm, Christof Blanke und vor allem der glänzend aufgelegte Benjamin Alberti zahlreiche gute Spielzüge. Einen davon nutzte Ulm nach einer tollen Flanke seines Sturmpartners Blanke mit einem beherzten Volleyschuss zum mittlerweile verdienten Ausgleich (75.). Der lauffreudige Alberti belohnte sich selbst und sein Team nur wenig später mit dem 2:1 (81.). "Es lief beinahe so wie in der letzten Woche", dämpfte Altmaier die Freude über den Sieg allerdings. Kurz vor Schluss erhielten die Gastgeber einen Strafstoß, den sie allerdings kläglich vergaben. "Gerade diese kleinen Aussetzer kurz vor Schluss können uns in der Endphase wertvolle Punkte kosten", sagte Altmaier, dessen Saisonziel (einstelliger Platz) aufgrund des Spielplans durchaus drin ist.
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 7 Datum: 28.11.2011
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Erneut kein Schussglück Beim 2:2 gegen Blumenthal vergibt Borgfeld viele gute Chancen |
Borgfeld (cm). Und täglich grüßt das Murmeltier: Beim 2:2 (1:1) im Fußball-Bezirksligaspiel zwischen dem SC Borgfeld und der DJK Germania Blumenthal musste SC-Trainer Thomas Altmaier (wieder einmal) die mangelhafte Chancenverwertung seiner Elf beklagen. "Mit den ganzen verschenkten Punkten hätten wir uns schon längst oben festsetzen können", klagte der Coach nach dem Abpfiff. Nach der frühen Gästeführung durch Stefan Eggerking (6.) fand der Gastgeber immer besser ins Spiel und kam durch gute Kombinationen zu einigen Möglichkeiten. Doch weder Christof Blanke (36.) noch Christian Ulm (39.) erzielten den Ausgleich. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff verwandelte Florian Meyer einen Strafstoß zum 1:1 (44.). Altmaier: "Wir hätten zur Pause klar führen müssen." Nach einer deutlichen Halbzeitansprache des Trainers kamen die Rot-Weißen überaus motiviert zurück - und vergaben erneut gute Einschussmöglichkeiten. Erst Benjamin Alberti brachte Borgfeld mit einem Kopfball nach Flanke von Jens Ahlers in Führung (74). Zum Sieg langte es allerdings nicht, denn Bastian Seelking nutzte nach einem eklatanten Stellungsfehler im SC-Mittelfeld den langen Pass von Firat Erkek zum Ausgleich. "Ein dummes Tor", schimpfte Altmaier. Im Anschluss kam seine Elf per Lattenkracher von Florian Meyer (77.) und dem eingewechselten Stefan Reiß (80.) zu weiteren guten Gelegenheiten, die aber ohne Ertrag blieben. "Jede Woche wieder das gleiche Thema", sagte ein enttäuschter Thomas Altmaier, "hinten stehen wir gut, aber vorne machen wir die Dinger nicht rein."
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 10 Datum: 21.11.2011
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SC Borgfeld steht defensiv stabil Vorne lässt man aber beim SV Lemwerder zu viele Gelegenheiten aus / Meyer verschießt Elfmeter -1:0 |
Von Christian Markwort Borgfeld. Eigentlich war Thomas Altmaier zufrieden: "Wir haben kaum Chancen des Gegners zugelassen", sagte der Trainer des SC Borgfeld nach dem 1:0-Auswärtssieg in der Bezirksliga Bremen beim SV Lemwerder. Einzig die Chancenverwertung gibt Altmaier zu denken, "wir müssen die Verantwortung in der Offensive auf mehrere Schultern verteilen." Sich nur auf Torjäger Christof Blanke zu verlassen, berge die Gefahr, dass sich die kommenden Gegner darauf einstellen und den SC-Stürmer mit einem direkten Gegenspieler leicht aus dem Spiel nehmen könnten. Nach mühevollem Beginn kamen die Borgfelder zu einigen guten Gelegenheiten und erzielten durch Florian Meyer die verdiente Führung (19.). SV-Torwart Thorben Kuhn hatte einen guten Tag erwischt und vereitelte weitere Einschussmöglichkeiten mit Glanzparaden. In Halbzeit zwei dominierten die Gastgeber im Mittelfeld die Gäste, kamen aber zu keiner nennenswerten Gelegenheit. Die Borgfelder standen mit zwei "Sechsern" (Erigson und Ahlers) sowie den beiden Innenverteidigern Persch und Haar in der Defensive stabil und ließen im eigenen Strafraum kaum etwas anbrennen. Auch das Spiel nach vorne ließ sich gefällig an - aber ohne Erfolg. "Wir lassen einfach zu viele Chancen ungenutzt", beklagte Altmaier zum wiederholten Mal. Sinnbildlich für dieses Manko stand der ansonsten zuverlässige Elfmeterschütze Florian Meyer, der einen Strafstoß an den Querbalken setzte (65.). "In den kommenden Trainingseinheiten werden wir versuchen, die Laufwege in der Offensive genauer einzustudieren und das Torschusstraining zu intensivieren", kündigte Altmaier an - in der Hoffnung, dass sein Team bald nicht nur in der Fairnesstabelle, sondern auch bei den Toren Platz eins belegt.
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 6 Datum: 15.11.2011
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Abbruch nach Sprungattacke Vahrer Spieler greift Gegner an
Bremen (sfy). Es ist gerade eine Woche her, seit über die positive Entwicklung beim SC Vahr-Blockdiek berichtet wurde. Es lief gut. Als Tabellenführer der Bezirksliga trat das Team von Ugur Biricik am vergangenen Sonntag zum Punktspiel beim SC Borgfeld an. Diese Partie wurde dann allerdings nach rund 60 Minuten abgebrochen - weil sich unter all die positiven Dinge ein sehr negativer Aspekt gemischt hatte. "Wie ein Bekloppter", beschrieb Biricik, habe sich einer seiner Kicker aufgeführt. Mit Anlauf war der Gästespieler in einen Borgfelder gesprungen. "Ihm sind die Sicherungen durchgebrannt", so Biricik. Der Borgfelder, ein derzeit verletzter Spieler des Gastgebers, hatte den Spielball nicht herausgeben wollen. Es war zu einem Gerangel mit einem Vahrer gekommen, in dessen Verlauf dieser gestürzt sei. Es folgte der Sprung des Teamkollegen. Die Vorgeschichte mag erklären, wie es so weit gekommen war. Entschuldigen kann sie nichts. Ugur Biricik weiß das. Er meint, Schiedsrichter Piochacz habe völlig richtig gehandelt, indem er beiden Kickern die Rote Karte gezeigt und die Partie nach einer rund fünfminütigen Unterbrechung in hitziger Atmosphäre ganz abgebrochen habe. "Alles in Ordnung, aber ich finde es auch nicht in Ordnung, dass der Borgfelder erst so einen Stress gemacht hat", sagt Biricik. Sein Borgfelder Kollege Holger Meyer - der Co-Trainer vertrat den urlaubenden Thomas Altmaier - hat die Szene nicht beobachtet, kann das Verhalten seines Spielers aber auch nicht gutheißen: "Das gehört sich nicht, aber die Ausschreitungen danach auch nicht." Der Gäste-Kicker sei kaum zu beruhigen gewesen und habe gegen eine Mülltonne und die Kabinentür getreten. Zum Glück, findet Meyer, hätte sich vor allem Biricik besonnen verhalten. Als die Polizei mit mehreren Kräften eingetroffen sei, hatte sich die Situation deshalb längst beruhigt. Nun müssen die Beteiligten abwarten, wie die Entscheidung am grünen Tisch ausfällt. Beim Abbruch der Partie führte Borgfeld mit 2:0.
© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 08.11.2011
Ausgang ungewiss Nach starker Leistung kann sich der SC Borgfeld (noch) nicht über das 2:0 gegen Vahr-Blockdiek freuen
Von Christian Markwort Borgfeld. Bis zur 60. Minute hatte der SC Borgfeld den SC Vahr-Blockdiek im Griff - dann musste Schiedsrichter Ralf Piochacz das Spiel der Fußball-Bezirksliga Bremen beim Stand von 2:0 für den SCB abbrechen. Am Spielfeldrand war es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen einem verletzten Borgfelder und einem Gästepieler gekommen. Diese habe sich auf mehrere Vahrer Anhänger übertragen, die unter anderem Borgfelder Spieler und Offizielle angegriffen und Gegenstände demoliert haben sollen, so Borgfelds Co-Trainer Holger Meyer. Erst mit dem Eintreffen zahlreicher Polizeibeamter habe sich die Situation wieder beruhigt. Meyer, der den urlaubenden Trainer Thomas Altmaier vertrat, bedauerte den Spielabbruch, lobte aber sein Team: "Wir haben heute unsere bislang beste Saisonleistung gezeigt." Nach Toren von Florian Meyer (29. /Foulelfmeter) und Benjamin Alberti (46.) führten die engagiert aufspielenden Gastgeber verdient mit 2:0. Allerdings hatten sie auch Glück, als sowohl der erfolgreichste Vahrer Torschütze Marco Dzien (40.) als auch Serkan Cimen (44.) gleich zwei Elfmeter vergaben. Nach Wiederbeginn wogte das Spiel hin und her, beide Teams erspielten sich gute Gelegenheiten. "Es war bis zur Eskalation eigentlich ein faires Spiel", sagte Meyer. Doch als ein Borgfelder den Ball aus Sicht der Gäste nicht schnell genug wieder zurück ins Spiel brachte, seien bei einigen Gästen plötzlich die Sicherungen durchgebrannt. "Die Borgfelder gaben aber dafür den Auslöser", stellte Vahrs Trainer Ugur Biricik klar. Allerdings sei die Reaktion seiner Spieler "völlig überzogen" gewesen. Der Spielausgang ist offen, womöglich gibt es Sperren für zwei Vahrer Spieler und eine Spielwertung für den SC Borgfeld.
© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 07.11.2011
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SC Borgfeld meldet sich mit einem klaren 4:0 in Marßel zurück
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Borgfeld (cm). Mit einem deutlichen 4:0-Sieg beim Bezirksliga-Konkurrenten SG Marßel hat sich der SC Borgfeld wieder im oberen Tabellendrittel zurückgemeldet. "Eigentlich müssen wir hier heute mit sieben oder acht Toren vom Platz gehen", zeigte sich SC-Trainer Thomas Altmaier dennoch nicht ganz zufrieden. Spielerisch wolle er seiner Elf allerdings keinen Vorwurf machen. Das Team habe "einen schönen Ball gespielt" und sich auch in der hektischen Schlussphase nicht durch die undiszipliniert auftretenden Gastgeber aus dem Konzept bringen lassen. "Aber unsere Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig", bemängelte der Coach. Vor allem Torjäger Christof Blanke hätte mehr als nur ein Tor erzielen müssen. Altmaier: "Als Torjäger muss er die großen Chancen, die er hatte einfach kaltschnäuziger nutzen." Insgesamt zeigte sich Altmaier "vor allem mit der geschlossenen Mannschaftsleistung zufrieden". Sowohl in der Defensive als auch im Spielaufbau sei sein Team dem Gegner - der sich durch eine Rote und eine Gelb-Rote Karte selbst am meisten schwächte - deutlich überlegen gewesen. Nach dem Führungstreffer durch Blanke (26.) entschied Kapitän Marc Erigson das Spiel eigentlich schon vor der Pause (42.). Der zweite Durchgang war über weite Strecken geprägt von vielen Nickligkeiten der Gastgeber, die sich vor allem über den umstrittenen Handelfmeter erregten, den Florian Meyer eiskalt verwandelte (59.). Nach diesem Tor ließen sich die SG-Spieler immer wieder zu Streitereien mit dem "prima Schiedsrichter" (Altmaier) ein und kassierten neben den beiden persönlichen Strafen (60. /80.) mit dem vierten Treffer durch den eingewechselten Frederik Metzner auch den endgültigen K.o. (79.). "Durch diesen Sieg haben wir uns eine Menge Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geholt", sagte Thomas Altmaier, "jetzt müssen wir nur noch konsequenter im Tor-Abschluss werden."
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 31.10.2011
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Müheloser Erfolg für Borgfeld
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Borgfeld (cm). Beim Lokalderby in der Bezirksliga Bremen hatte Gastgeber SC Borgfeld mit dem Tabellenletzten TV Eiche Horn das auswärts schwächste Team zu Gast - und die Rot-Weißen von Trainer Thomas Altmaier kamen zu einem - zumindest dem Ergebnis nach - mühelosen 5:2 (2:1)-Sieg. "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht", zeigte sich der Trainer hinterher dennoch unzufrieden. Die frühe Führung durch Blanke (2.) und Persch (43.) wiegte die Borgfelder zu sehr in Sicherheit. Noch vor der Pause kamen die Horner zum Anschluss (44.) und glichen durch Bierhake sogar aus (61.). "In der Viertelstunde nach der Pause waren wir nicht auf dem Platz", bemängelte Altmaier. Doch die Gastgeber brauchten nur Minuten, um sich mit dem 3:2 durch den gut aufgelegten Blanke zu erholen (64.). Danach brachen die Gäste zusammen und hätten "eigentlich deutlich höher verlieren müssen", wie Altmaier erklärte. Doch die mangelhafte Chancenverwertung sowie mehrere zweifelhafte Entscheidungen des unsicheren Schiedsrichters sorgten dafür, dass sich die Niederlage für die Horner in Grenzen hielt. "Unser drittes Tor war spielentscheidend", sagte Altmaier, der in einem entspannten Derby ("Weniger brisant als früher") vor allem den zuletzt arg gescholtenen Kevin Brempong ("Sehr laufstark") und den zweifachen Torschützen Christof Blanke hervorhob. "Nach der Umstellung in unserer Defensive haben eigentlich alle ihren Job gut gemacht", lobte der Trainer aber auch den Rest des Teams. Vor der nächsten Aufgabe müsse dennoch wieder "weiter an unseren Schwächen gearbeitet" werden.
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 24.10.2011
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"Unnötig und vermeidbar" SC Borgfeld verliert in Hastedt 0:3
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Von Christian Markwort Borgfeld. "Das war ein schlimmer Rückschritt in die Steinzeit", beurteilte Trainer Thomas Altmaier die 0:3-Niederlage seines SC Borgfeld in der Bezirksliga Bremen beim BSC Hastedt. Eine mangelhafte Einstellung und zahlreiche Fehler im Spielaufbau machte der enttäuschte Coach für die "vermeidbare und völlig unnötige Klatsche" verantwortlich. Kritik am unsicher wirkenden Schiedsrichtergespann wollte er dagegen nicht zulassen. "Einigen waren unsere jüngsten Erfolge augenscheinlich zu Kopf gestiegen", mutmaßte Altmaier. Sein Team hätte den Gegner auf die leichte Schulter genommen und versucht, die drei Punkte mit angezogener Handbremse einzufahren. "Dabei kann in dieser Liga jeder jeden schlagen", ist Altmaier überzeugt. Sein Team müsse "endlich begreifen, dass wir in jedem Spiel 100 Prozent geben müssen." Vor allem die ungenügende Körpersprache und die vielen Ballverluste im Mittelfeld hätten dem Gastgeber in dessen Karten gespielt. Konnten die Borgfelder die Partie in der ersten Hälfte noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, brach ihnen der Führungstreffer des starken BSC-Torjägers Bayram Erdogan kurz nach Wiederanpfiff das Genick. "Wir verlieren den Ball in der Vorwärtsbewegung", bemängelte Altmaier, " und kommen dann nicht schnell genug hinterher." Die beiden weiteren Treffer Erdogans fielen ebenfalls nach Kontern, die Borgfeld mit unnötigen Fehlpässen quasi selbst eingeleitet hatte (73./89.). Dass den Gästen in der 65. Minute ein Elfmeter nicht zugesprochen wurde, sei allerdings nicht spielentscheidend gewesen. Altmaier: "Einige versuchen wieder einmal, sich hinter dem Schiedsrichter zu verstecken, um von ihrer eigenen Leistung abzulenken." Vor dem Lokalderby gegen Horn müsse er seiner Mannschaft "den Ernst der Lage deutlich machen."
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 18.10.2011
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Philosophie setzt sich durch Beim 2:0 gegen Aumund überzeugt Christof Blanke vom SC Borgfeld
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Von Christian Markwort Borgfeld. Zwei Gegner auf Augenhöhe trafen in der Fußball-Bezirksliga Bremen zwischen dem SC Borgfeld und der SV Eintracht Aumund aufeinander - am Ende hatten die Gastgeber beim 2:0 (2:0)-Sieg das Glück ein wenig mehr auf ihrer Seite. "Verdient, weil wir einfach engagierter gespielt haben", stellte ein zufriedener SC-Trainer Thomas Altmaier nach dem Abpfiff fest. Vor allem in der ersten halben Stunde überzeugten die Gastgeber mit gelungenen Kombinationen. Aus einer verstärkten Defensive heraus mit zwei "6ern" erspielten sie sich mehrere Möglichkeiten, von denen Stürmer Christof Blanke allerdings nur zwei nutzte (7./25.). "Unsere Chancenverwertung ist noch immer nicht so, wie ich es mir vorstelle", sagte Altmaier. In der zweiten Hälfte trat bei den Rot-Weißen noch eine weitere Schwäche zum Vorschein - die mangelnde Konzentration über die gesamte Spieldauer. Altmaier: "Plötzlich hören wir auf, Fußball zu spielen und machen den Gegner unnötig stark." In der zweiten Halbzeit habe der Gegner verbissen, aber glücklos das SC-Tor berannt. "In dieser Phase müssen wir die Räume nutzen und unsere Konter konsequenter zu Ende fahren", erklärte der Trainer. Grundsätzlich sei er allerdings mit den gezeigten Leistungen den vergangenen Wochen zufrieden. "So langsam setzt sich meine Philosophie durch", erkannte er an. Jetzt müsse im Training weiter hart gearbeitet werden, und niemand dürfe sich ausruhen. Durch die Rückkehr von Stefan Reis bieten sich besonders auf der Außenbahn taktische Möglichkeiten. "Wer seine Leistung nicht abruft, findet sich schnell auf der Bank wieder", warnte Altmaier.
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 10.10.2011
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Christof Blanke sorgt für Erleichterung Stürmer trifft zum 1:0-Sieg des SC Borgfeld beim Blumenthaler SV II / "Höchststrafe" für Brempong |
Von Christian Markwort Borgfeld. Auf einen vermeintlich heimstarken Gegner traf der SC Borgfeld beim Auswärtsspiel in der Bezirksliga Bremen mit der zweiten Vertretung des Blumenthaler SV - bislang waren die Nordbremer im eigenen Burgwallstadion nämlich noch ungeschlagen. Doch nach 90 Minuten trat diesmal der Gast mit einem verdienten 1:0-Erfolg die Heimreise an. Schon in der ersten Hälfte hätten die Borgfelder für klare Verhältnisse sorgen können, wenn nicht sogar müssen. Aus einer kompakten Abwehr heraus erspielten sich die Stürmer um Christof Blanke mehrere gute Möglichkeiten. "Wir waren allerdings in einigen Szenen zu unkonzentriert", sagte SC-Trainer Thomas Altmaier nach dem Halbzeitpfiff des guten Schiedsrichters Adrian Gajewski. Folglich ging es torlos in die Pause. Nach Wiederbeginn nahmen die Borgfelder sofort erneut das Heft in die Hand und dominierten das Spiel gegen harmlose Gastgeber. Im Unterschied zur 2:4-Heimniederlage am vergangenen Spieltag stimmte diesmal vor allem der läuferische Einsatz der Mannschaft. Aus einem kompakten Mittelfeld mit zwei "6ern" heraus sowie gut zugestellten Außenbahnen erarbeitete der SC Borgfeld erneut mehrere Großchancen, von denen Christof Blanke eine zum verdienten Endstand nutzte (75.). Nur wenig später vergab Blanke die endgültige Entscheidung, als er zu lupfen versuchte statt den Ball quer zu seinem Mitspieler zu geben. Und Kevin Brempong bekam nach seiner Einwechslung (55.) wegen schlechter Leistung mit seiner Auswechslung (89.) die harte Hand seines Trainers zu spüren.
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 04.10.2011
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Fehlende Cleverness führt zu Borgfelder 2:4 gegen Findorff
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Von Christian Markwort
Borgfeld. Beim Spiel der Fußball-Bezirksliga Bremen zwischen dem SC Borgfeld und der SG Findorff standen sich die zweitstärkste Offensive (Findorff) und ein mittelprächtig heimstarker Gastgeber gegenüber. Am Ende trugen die Gäste aufgrund ihrer abgeklärteren Spielweise mit 4:2 (2:2) einen letztlich verdienten Sieg davon.
SC-Trainer Thomas Altmaier haderte nach Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichters Vennemann vor allem mit dem Zweikampfverhalten seiner Defensiv-Abteilung. "Die spielen fast nur mit langen Bällen hinten raus", bemängelte er unter anderem das Stellungsspiel seiner Abwehrrecken um Kapitän Marc Erigson, "und wir stehen trotzdem viel zu hoch und kommen einfach nicht schnell genug hinterher."
Nach der Führung durch ein Eigentor von Otto (29.) fiel auf der Gegenseite beinahe postwendend der Ausgleich durch Zachar (32.). Und auch die erneute Führung durch Christof Blanke (42.) konnten die Borgfelder nicht in die Pause retten - direkt im Gegenzug glich Böckmann aus (43.). Altmaier: "Das darf uns einfach nicht passieren, einige waren mit ihren Gedanken wohl schon in der Kabine."
Nach einer dennoch ansprechenden Leistung, vor allen Dingen im Spielaufbau (Altmaier: "Unsere beste erste Halbzeit bislang") verloren die Rot-Weißen in der zweiten Hälfte den Faden und damit auch das Spiel. Die Gästeführung durch Patrick Harms (72.) baute mit Alexander Schlobohm einer der erfolgreichsten Torschützen der Liga zum Endstand aus (89.). "Wenn wir mit einer Führung in die Pause gehen, sind hier drei Punkte drin", sagte Altmaier. Sein Team hätte sich nicht clever genug verhalten und es dem Gegner zu leicht gemacht. Deren Spielweise sei zwar "nicht sonderlich attraktiv, aber eben sehr effektiv" gewesen. Die Findorffer hätten nur auf Fehler der Gastgeber gewartet. "Und wir haben sie gemacht", zeigte sich Altmaier zwar enttäuscht, aber nicht hoffnungslos. "Auf der ersten Halbzeit lässt sich aufbauen, jetzt müssen wir uns nur noch etwas cleverer verhalten."
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 26.09.2011
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Christof Blanke trifft zum 3:2 Borgfeld nach der Pause überlegen |
Borgfeld (wod). Die SG Aumund-Vegesack II muss sich nach zwei Auftaktsiegen und drei darauffolgenden Niederlagen in der Fußball-Bezirksliga nun nach unten orientieren. Diesmal unterlagen die Minke-Schützlinge dem SC Borgfeld mit 2:3. "Vegesack muss eigentlich schon 3:0 führen. In der zweiten Halbzeit waren wir besser, und dadurch ist der Sieg verdient", fasste SCB-Trainer Thomas Altmaier das Erfolgserlebnis kurz zusammen. Das Auslassen der sehr guten SAV-Torchancen von Daniel Bahlhorn, Norman Stamer und Steven Holstein rächte sich dann in der 24. Minute. Nach einem Eckball köpfte Benjamin Alberti per Aufsetzer zum 1:0 für Borgfeld ein. Die Nordbremer waren aber nur kurz geschockt und vergaben danach durch Steven Holstein (26.) die nächste Großchance, ehe in der 38. Minute dem agilen Holstein der Ausgleich gelang. Im zweiten Spielabschnitt zeichnete sich ein offener Schlagabtausch ab, da die Borgfelder ihre Defensive lockerten. Zunächst scheiterte Andre Ziegenbein (55.) an SCB-Torwart Alik Goldschmidt, und dann folgte für die Gastgeber die kalte Dusche. Nach einem langen Ball in den Strafraum verfehlte Tiemo Bülter den Ball, und den folgenden Flachpass von Dennis Mronga schob Tim-Hendrik Knigge (60.) zum 2:1 ein. Dieser erneute Rückstand führte zu wütenden Angriffen der SAV, die auch mit dem 2:2 belohnt wurde. Jetzt wollten die Nordbremer unbedingt den Dreier und wurden prompt bestraft. Nach einem Pfostenschuss von Frederik Metzner gelang Christof Blanke (80.) der 3:2-Siegtreffer für Borgfeld.
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 19.09.2011
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| Thomas Altmaier: Noch ein hartes Stück Arbeit |
Borgfeld (cm). Nein, Schönreden wollte Thomas Altmaier nichts: "Das war geradezu peinlich", gestand der Trainer des SC Borgfeld nach dem 1:1-Unentschieden in der Bezirksliga Bremen gegen den SV Hemelingen. Eigentlich hätten die Gäste sogar den Sieg verdient gehabt. "Bei uns mangelte es einfach an der richtigen Einstellung", beklagte der SC-Coach. Dabei lief zunächst alles nach Plan - die Gastgeber fanden schnell ins Spiel und erspielten sich einige Möglichkeiten. Der Führungstreffer durch Christian Ulm (12.) spiegelte allerdings den weiteren Spielverlauf wider: Nach einigem "Gewurschtel" im Mittelfeld lief der Stürmer plötzlich allein auf SV-Keeper Häusler zu und vollendete gekonnt zum 1:0. Danach kam es zum Bruch im Spiel der Borgfelder. Vor allem im Mittelfeld ging es drunter und drüber. Beinahe ängstlich stand der SC teilweise mit acht Mann am eigenen Strafraum. "Mir ist nicht klar, warum meine klaren Ansagen nicht umgesetzt wurden", fragte sich Altmaier. Statt das Heil gegen ebenfalls verunsichert wirkende Gäste weiter in der Offensive zu suchen lud der SCB diese zu mehreren Chancen ein. Allerdings verwandelte Spielmacher Güneyt Ekiz zum Glück für den SC nur eine einzige davon zum 1:1 (30.). In der zweiten Hälfte vermisste Altmaier die nötige Galligkeit. Die Hemelinger kamen wiederholt zu Chancen, während der SC nur noch reagierte. "Es liegt noch ein hartes Stück Arbeit vor uns", mutmaßte der Trainer, der in den kommenden Wochen "mit vielen kleinen Schritten an der Einstellung meiner Mannschaft arbeiten" will.
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 7 Datum: 13.08.2011
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Drei Platzverweise gegen den FC Huchting Schiedsrichter sorgt für Diskussionsstoff beim 4:3-Heimsieg des SC Borgfeld in der Bezirksliga Bremen |
Borgfeld (rt). Jens Peters (VfL 07 Bremen) sorgte beim Duell des SC Borgfeld gegen den FC Huchting zum Auftakt der Fußball-Bezirksliga Bremen für Diskussionsstoff: Der Schiedsrichter zückte beim 4:3 (2:3) der Borgfelder gleich drei Rote Karten gegen den Gast. Der FC Huchting fühlte sich total benachteiligt. Die 70 Zuschauer sahen eine abwechslungsreiche Begegnung. Der SC Borgfeld münzte einen 0:2- und 1:3-Rückstand noch in einen Erfolg um. Der FC Huchting stellte zunächst das deutlich wachere und aktivere Team. Dennis Krefta brachte die Blau-Weißen bereits nach sieben Minuten doppelt in Front. SCB-Kapitän Marc Erigson leitete mit einem Fehlpass vor dem eigenen Strafraum das 0:2 ein. Florian Haar verkürzte den Rückstand (13.). Der Schiedsrichter griff nach zwei Attacken gegen Kevin Brempong zweimal zum Karton (15., 32.): Hami Derakhshan und Jan Haevernick sahen Rot. Eine harte Strafe, zumal Kevin Brempong vor einer der Notbremsen in Abseitsposition stand. Christian Ulm gelang per Kopf nach wohldosierter Flanke von Fridtjof Persch das 2:3 (44.). SCB-Trainer Thomas Altmaier fehlte die Dynamik bei den Offensivbemühungen: "Wir haben in doppelter Überzahl einfach viel zu langsam nach vorne gespielt und so wenig Druck aufgebaut." Dem Gastgeber gelang dennoch die Wende durch Christof Blankes Doppelpack zum 4:3-Endstand (56., 70.). Der Ex-Lilienthaler hatte Glück, dass er beim Siegtor noch auf dem Platz stand. Der bereits verwarnte Christof Blanke erlaubte sich eine Unbeherrschtheit, die ungeahndet blieb (68.). Christian Wolske sah als dritter Gäste-Akteur die Rote Karte (89., Schiedsrichterbeleidigung). Oliver Kluth, Trainer des FC Huchting, fühlte sich verschaukelt: "Der Schiedsrichter hat entscheidend auf den Spielfluss Einfluss genommen. Wir waren trotz der beiden Platzverweise in der ersten Hälfte nicht das schlechtere Team."
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Datum: 23.08.2011
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Der neue alte Coach will die Offensive beleben Thomas Altmaier strebt mit dem SC Borgfeld einen einstelligen Tabellenplatz an / Ein 4-4-2 als favorisiertes System |
Von Christian Markwort Borgfeld. Nach dem Abstieg in die Bezirksliga stehen die Zeichen beim SC Borgfeld auf Sturm. "Wir wollen in der kommenden Saison endlich offensiver nach vorne spielen", gibt Trainer Thomas Altmaier die Richtung klar vor. Rannte die Mannschaft um Kapitän Marc Erigson in der vergangenen Saison dem Gegner häufig hinterher, so soll sich das in der bevorstehenden Spielzeit grundlegend ändern. "Das Potenzial dafür haben wir", ist sich Altmaier sicher. Für ihn geht bei seinem neuen Verein eine alte Ära weiter. Von der A-Jugendliga hatte er das Team in die Landesliga geführt. Der Kern der Mannschaft ist zusammen geblieben und kennt sich genau. "Der Teamgeist stimmt bei uns", findet der Coach. Das sei ein enormer Vorteil. Für Altmaier war das Engagement beim SC "eine echte Herzensangelegenheit". Nach der Demission von Ex-Trainer Karl-Heinz Kaufmann sei der Vorstand auf ihn zugekommen. "Gleich bei der ersten Anfrage habe ich zugestimmt", so Altmaier, der das Team schon einmal über fast fünf Jahre betreut hatte. Die Mannschaft kenne ihn also und er kenne noch einen Großteil der derzeitigen Spieler. "Das macht es uns allen wesentlich einfacher." Trotz einiger Abgänge sieht Altmaier der kommenden Serie recht zuversichtlich entgegen. "Ein einstelliger Tabellenplatz sollte schon drin sein", hofft er. Als Favorit für einen möglichen Wiederaufstieg sieht er sein Team allerdings nicht. "Dafür war ich zu lange in Niedersachsen unterwegs", meint Altmaier, der zuletzt SV Lilienthal/Falkenberg und TSV Wallhöfen betreute. Noch kenne er das Niveau der anderen Teams nicht gut genug, um sich ein endgültiges Urteil über mögliche Favoriten zu erlauben. "Wir haben aber eine tolle Kameradschaft in unserem Team", glaubt der neue (alte) Trainer. Das sei eine wichtige Grundlage für den Erfolg. Die Mannschaft stehe immer über den Interessen des Einzelnen - wer bei dieser Philosophie nicht mitziehe, "findet sich ganz schnell auf der Ersatzbank wieder", warnt Altmaier. Seine Taktik für die bevorstehende Saison hat Thomas Altmaier ebenfalls schon im Kopf: "Ich möchte zum 4-4-2 zurückkehren", erklärt er. Es sei bei vielen seiner ehemaligen Teams die erfolgreichste Variante gewesen. "Zwei Stürmer und ein kompaktes Mittelfeld bringen eine Menge Schwung nach vorn, wenn die Viererkette gut eingespielt ist und hinten sicher steht", meint der Trainer. Eine Stammplatzgarantie habe kein Spieler - alle in seinem Kader müssten sich von Woche zu Woche neu beweisen, um einen Platz in der Startformation zubekommen.
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Wümme Zeitung Seite: 7 Datum: 19.08.2011
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Die Grenzen klar aufgezeigt SC Borgfeld unterliegt dem Bremen-Ligisten Habenhauser FV im Lotto-Pokal deutlich mit 0:7 |
Von Christian Markwort Borgfeld. Im Bremer Lotto-Pokal schlug sich die Überlegenheit des Fußball-Bremen-Ligisten Habenhauser FV auch in Zahlen deutlich nieder: Gastgeber SC Borgfeld unterlag mit 0:7 (0:2) und bekam dabei seine Grenzen klar aufgezeigt. "So hoch hätte es aber eigentlich nicht ausfallen müssen", sagte ein enttäuschter SC-Trainer Thomas Altmaier. Kurz nach Beginn des ungleichen Duells gerieten die Borgfelder durch einen Foulelfmeter in Rückstand (12.). "Sehr zweifelhaft", stellte Altmaier den Pfiff von Bilal Catruat in Frage , "wir haben von der Seitenlinie aus keinen Kontakt gesehen." Nach diesem ersten Rückschlag fing sich die Mannschaft um Kapitän Marc Erigson zwar noch einmal und gestaltete das Spiel gegen den zwei Klassen höheren Gast verhältnismäßig ausgeglichen - bis der Schiedsrichter zum zweiten Mal auf den Plan trat: Kurz vor der Halbzeit pfiff er zum Entsetzen aller Rot-Weißen erneut auf Strafstoß. Diesmal wegen Handspiels. "Wo soll der arme Kerl denn mit seiner Hand hin?" fragte sich nicht nur der Coach, nachdem Florian Haar im Strafraum den wuchtigen Schuss aus kürzester Distanz an den Arm bekommen hatte. Torben Krüger verwandelte unhaltbar (45.). Nach diesem Paukenschlag ließ beim Gastgeber die Motivation nach. "Unsere Einstellung stimmte spätestens nach dem 0:3 überhaupt nicht mehr", bemängelte der Trainer fehlende Laufbereitschaft und mangelnden Einsatz seiner Elf. Die Köpfe hingen herunter, kein Zweikampf konnte erfolgreich bestritten werden und das Spiel nach vorn erstickten die Gäste bereits an der Mittellinie im Keim. "Eine echte Lehrstunde", gratulierte Altmaier dem überlegenen Gegner, "Habenhausen hat verdient gewonnen." Die Tore durch Wilshusen, Liwiak, Rother und Mondre fielen beinahe im Minutentakt, und Borgfeld hatte dieser Offensiv-Power nichts entgegenzusetzen, musste froh sein, dass es nicht noch zweistellig wurde. "Sie waren schneller, bissiger und gradliniger, beurteilte Altmaier die Leistung der Gäste.
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© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 09.08.2011
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Zugänge:
- Alberti, Benjamin
- Blanke, Christof
- Müller, Luca
- Patzek, Thiemo
- Schröder, Thorsten
Abgänge:
- Lohs, Alexander
- Müller, Moritz
- Neubarth, Alexander
- Zoric, Radenko
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Restkader:
- Ahlers, Jens
- Blanke, Sönke
- Brempong, Kevin
- Erigson, Marc
- Goldschmitt, Alik
- Haar, Florian
- Knigge, Tim
- Meyer, Florian
- Mronga, Dennis
- Persch, Fridtjof
- Reimers, Dennis
- Schwarz, Phillip
- Simson, Thiemo
- Soller, Nicolas
- Sotta, Christian
- Sotta, Nils
- Ulm, Christian
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